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Eine zweifarbige Haustür: außen anders als innen
Straße und Flur brauchen nicht immer dieselbe Farbe.

Eine Tür gehört zu zwei Räumen, auch wenn einer draußen liegt. Die Außenseite ist Teil der Fassade; die Innenseite steht neben Bodenbelag, Wandfarbe und Möbeln. Diese als getrennte Gestaltungssituationen zu behandeln, kann einen sonst schwierigen Kompromiss lösen.
Eine dunkle Außenseite kann der Straßenansicht die nötige Kontur geben, während eine hellere Innenseite einen kleinen Flur weniger eingeengt wirken lässt. Umgekehrt kann es bei einem hellen Äußeren und einem ausdrucksstärkeren Innenraum funktionieren. Wichtig ist, sich die Tür sowohl offen als auch geschlossen vorzustellen, denn Kanten und Rahmenflächen werden im Alltag sichtbar.
Fragen Sie, ob eine zweifarbige Ausführung für das genaue Produkt angeboten wird, und lassen Sie sich klar erklären, welche Flächen welche Farbe erhalten. Nehmen Sie nicht an, dass Rahmen, Schwelle oder bandseitige Kanten derselben Regel folgen wie die beiden Hauptflächen.
Platzieren Sie vor der Entscheidung Muster auf beiden Seiten der Öffnung. Gehen Sie durch den Eingang und schauen Sie zurück. Eine gute zweifarbige Lösung sollte den Übergang natürlich wirken lassen, nicht bei jeder Heimkehr einen unerwarteten Farbstreifen erzeugen.
Bildnachweis & Lizenz
Colors (247714559).jpeg by Noel Demulier. CC0. Mit responsivem Bildausschnitt angezeigt; das heruntergeladene Originalbild bleibt erhalten.
Die Fotos stammen aus einer internationalen architektonischen Referenzsammlung. Ihre Verwendung bedeutet weder einen Einbau durch Side Door noch eine Empfehlung durch den Fotografen.



